01. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für didacta 2015 · Kategorien: Allgemein

didacta_2015_messe-logo-didactaVom 24. bis 28. Februar öffnet die didacta 2015 ihre Tore und bietet einen vielversprechenden Ausblick auf die Zukunft der Bildung. Über 800 Aussteller aus den Bereichen Kindertagesstätten, Schule/Hochschule, Neue Technologien, Berufliche Bildung/Qualifizierung und Ministerien/Institutionen/Organisationen präsentieren neue Trends und Produkte auf Europas größter Bildungsmesse. Informieren Sie sich bei Vorträgen über innovative Lernkonzepte und diskutieren Sie auf Foren über Reformansätze. (Quelle: Messetext)

Der Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) ist auch auf der diesjährigen didacta mit einem eigenen Stand vertreten. Besuchen Sie uns in Halle 16 (Stand D35)!

Mit dem Bahn-Special kommen Sie für 99 Euro in der 2. Klasse nach Hannover (beinhaltet Hin- und Rückfahrt für alle Züge der DB, auch ICE. Angebotszeitraum: 22. 02. – 02. 03. 2015). Weitere Informationen unter www.didacta-hannover.de/de/reisespecials

15. August 2014 · Kommentare deaktiviert für Lehrerkoordinierungsrat: Zusammenarbeit intensivieren · Kategorien: Allgemein

Claudia Diepenbrock, Thomas Gaube, Wolfgang Ladebeck, Helmut Pastrik (v. l.); Foto: dbb sachsen-anhalt

Claudia Diepenbrock, Thomas Gaube, Wolfgang Ladebeck, Helmut Pastrik (v.l.); Foto: dbb sachsen-anhalt

Am 21. Juli 2014 trafen sich der Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Helmut Pastrik, der stellvertretende Vorsitzende des Philologenverbandes Sachsen-Anhalt, Thomas Gaube, und die Vorsitzende des Sekundarschullehrerverbandes Sachsen-Anhalt, Claudia Diepenbrock, in Halle zu einer Sitzung des Lehrerkoordinierungsrates. An der Sitzung nahm auch der dbb Landesvorsitzende Wolfgang Ladebeck teil. Er brachte gleich zu Beginn der Sitzung seinen Wunsch zum Ausdruck, dass die Lehrerverbände ihre Kräfte zukünftig stärker bündeln sollten. Die Teilnehmer definierten Bereiche, in denen sie sich eine engere Zusammenarbeit vorstellen können. Trotz schulformbezogener unterschiedlicher Positionen bekennen sich alle dbb Lehrergewerkschaften zum gegliederten Schulsystem und zum Beamtenstatus für Lehrer mit allen Rechten und Pflichten.

Der dbb Landesvorsitzende Wolfgang Ladebeck warb dafür, sich bei den im nächsten Jahr stattfindenden Personalratswahlen abzustimmen und Listenverbindungen einzugehen. Die Chancen für eine Novelle des Landespersonalvertretungsgesetzes rechtzeitig vor den nächsten regulären Personalratswahlen 2014 sieht er aktuell schwinden. Der unter Federführung von Rüdiger Erben (SPD) und in enger Abstimmung mit den Gewerkschaften entstandene Gesetzentwurf sollte als Entwurf der Regierungsfraktionen in den Landtag eingebracht werden. „Offenbar lehnt die CDU alle Neuerungen, insbesondere die Erhöhung der Personalratsgrößen und der Freistellungsstaffeln, aus Kostengründen ab“, sagte Ladebeck. Als dbb Landesvorsitzender werde er in den kommenden Monaten besonders in Gesprächen mit CDU-Politikern für eine Novelle des Landespersonalvertretungsgesetzes, das im Ergebnis zu einer weitreichenden Ausdehnung der Rechte der Personalvertretungen führt, werben. Dazu gehöre auch die von den Lehrergewerkschaften geforderte Wiedereinführung des Gruppenprinzips bei der Vorstandsbildung.

Der Lehrerkoordinierungsrat ist ein Gremium des dbb sachsen-anhalt, das seinen Lehrergewerkschaften die Möglichkeit bietet, bildungspolitische, dienst- und personalvertretungsrechtliche Themen zu diskutieren und abzustimmen.

20. Dezember 2013 · Kommentare deaktiviert für Kultusministergespräch vom 8.11.2013 trägt erste Früchte · Kategorien: Allgemein

Der Kultusminister ließ sich für das Gespräch mit dem Sekundarschullehrerverband durch die Abteilungsleiterin Dr. Christine Blaschczok vertreten. Diese hatte den Auftrag, dem Kultusminister Bericht zu erstatten.
Die Landesvorsitzende, Frau Diepenbrock, wurde vom Bundesvorsitzenden des VDR, Herrn Jürgen Böhm, in allen Punkten der Diskussion tatkräftig unterstützt:

1. Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte

  • Umgang mit der demografischen Rendite
  • Arbeitsplatz Schule (Lehrergesundheit)
  • Neueinstellungen (Einstellungskorridor)
  • Nachwuchsgewinnung

2. Inklusion

  • Rahmenbedingungen der Schulen und der Lehrkräfte

3. Stärkung der Sekundarschulen – Bedeutung der beruflichen Bildung

  • Qualität
  • Fachkräftebedarf

4. Regionale Entwicklung – Schulstandorte

5. Gemeinschaftsschulen

  • Besoldung der Lehrkräfte
  • Elternwille
  • Abschlussbezogenheit

6. Ausstattung der Ganztagsschulen

Mittlerweile ist Punkt 1 zur Hälfte erfüllt.
Dem MZ-Bericht vom 18.12.2013 konnte man entnehmen, dass Sachsen-Anhalts Lehrern nun doch keine Erhöhung der Wochenarbeitszeit bevorsteht. Weiterhin steht im Vertrag, dass in Sachsen-Anhalt die Lehrer auch in Zukunft (Alters-) Teilzeit- Regelungen in Anspruch nehmen können, sofern dem nicht wichtige schulische Belange entgegenstehen.

Zu 3.:
Frau Dr. Blaschczok erklärte, dass Herr Kultusminister Dorgerloh sich für den Erhalt der Sekundarschulen einsetzt. Der Sekundarschullehrerverband zeigt sich höchst erfreut über diese Äußerung und hofft, dass man demnächst auch die Punkte 3 und 5 als erfüllt melden kann.

Claudia Diepenbrock

18. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Mitgliedsbeitrag · Kategorien: Allgemein

Vollzeitbeschäftigte: 10 Euro pro Monat
Teilzeitbeschäftigte: 5 Euro pro Monat
Referendar/innen: 1 Euro pro Monat (Mitgliedschaft mit allen Rechten für die Zeit der Ausbildung)
Rentner/innen: 4,50 Euro pro Quartal

11. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Erste Gesprächsrunde zur Erörterung bildungspolitischer Themen · Kategorien: Allgemein

Gesprächsrunden des Sekundarschullehrerverbandes zur Erörterung von bildungspolitischen Themen in Sachsen-Anhalt

Auftaktveranstaltung vom 20.02.2012, 15.00 Uhr

 

Am 20.02.2012 besuchte Frau Edwina Koch-Kupfer, bildungspolitische Sprecherin DIE LINKE, die Vorstandssitzung des Sekundarschullehrerverbandes in der Merseburger Geschäftsstelle.

SLV:
– ist gegen die Gemeinschaftsschule und für eine moderne, gut ausgestattete Sekundarschule

Frau Koch-Kupfer:
– die Arbeitsgruppe arbeitet noch an einem Grundlagenpapier
– die Gemeinschaftsschule muss auf freiwilliger Basis eingeführt werden und darf keinen anderen
Schulschwerpunkt gefährden
– das Interesse an Gemeinschaftsschulen liegt eher im Norden Sachsen-Anhalts
– DIE LINKE sieht Gemeinschaftsschulen eher als Randerscheinung und spricht sich für die Stärkung
der Sekundarschulen aus

SLV:
– ist für eine Hauptschule innerhalb der Sekundarschule (kleine Lerngruppen, Klassenlehrerprinzip,
eigene Lehrpläne (!), praxisnaher Unterricht)

Frau Koch-Kupfer:
– das Problem sind nicht die heterogenen Gruppen, sondern die homogenen, leistungsschwachen
Gruppen, dort findet kein Lernzuwachs mehr statt

SLV:
– ist für Inklusion, wenn die Rahmenbedingungen stimmen 

Frau Koch-Kupfer:
– es gibt keine Inklusion zum Nulltarif; ohne Ressourcen funktioniert Inklusion nicht
– es braucht eine neue Unterrichtskultur, die benötigt aber  Vorbereitung und Erfahrung, wenn die
Kinder gefördert werden sollen

SLV:
– ist gegen die Abschaffung der Schullaufbahnempfehlung (run auf das Gymnasium, Kinder werden
durch ehrgeizige Eltern überfordert; Schwächung der Sekundarschule; Niveau des Gymnasiums
sinkt ab)

Frau Koch-Kupfer:
– die Schullaufbahnempfehlung am Ende der 4. Klassen ist zu früh

SLV:
– ist für die Abschaffung des Sitzenbleibens, wenn die Klassenkonferenz in Einzelfällen im Sinne des
Kindes entscheiden kann
– über mögliche Schulabschlüsse muss diskutiert werden

Frau Koch-Kupfer:
– Sitzenbleiben muss überdacht werden, im Sinne von Qualitätserhöhung des Unterrichts

Sowohl Frau Koch-Kupfer, als auch der Sekundarschullehrerverband sind sich darüber einig, dass Schule, Schulleiter und Lehrer mehr Eigenverantwortung brauchen.

Ein Gespräch mit Herrn Andreas Riethmüller, CDU, Bildung und Kultur, findet am 1. März 2012 statt.


Claudia Diepenbrock
Landesvorsitzende SLV

11. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Stellungnahme zu „Sachsen-Anhalt mangelt es an Abiturienten“ · Kategorien: Allgemein

Stellungnahme

Zum Zeitungsartikel MZ vom 25.06.2013

„Sachsen-Anhalt mangelt es an Abiturienten“

 

Nicht die Quantität, sondern die Qualität sollte die Messgröße sein.

Sachsen-Anhalt hat die Leistungsbewertung abgeschwächt, wahrscheinlich um mehr Schülern die Chance auf einen Schulabschluss zu gewähren. Der Lehrer freut sich darüber, in Klassenarbeiten seltener die Note 5 verteilen zu müssen, aber was erreicht man damit?

Es gibt Schüler, die sich jede Leistung erkämpfen müssen, und denen gönnt man den milderen Bewertungsschlüssel. Die Mehrheit der Schüler jedoch hat dieses Kämpfen um gute Noten verlernt, besser, gar nicht erst gelernt.  Ehrgeiz ist heutzutage vielen Schülern fremd, sie mogeln sich so durch und zeigen nur geringe Anstrengungsbereitschaft. Wenn man Glück hat, dann findet man wenigstens im Abschlussjahrgang doch noch interessierte Schüler.

Wer trägt die Schuld an der Lustlosigkeit unserer jungen Generation?

Meiner Ansicht nach hat die moderne Medienvielfalt einen großen Anteil daran. Vielen Schülern fehlt in der Freizeit der nötige Sauerstoff zum Regenieren. Weiterhin sind die Schulen noch immer nicht modern genug ausgestattet, um diesen Trend für ihren Unterricht ausnutzen zu können. Spielt der Lehrer im Unterricht sein altes Video von der Bildstelle ein, gewinnt man den Schülern höchstens ein müdes Lächeln ab.

Den zweiten Grund für den Mangel an Einsatzbereitschaft möchte ich vielen Eltern selbst zuschieben. Gehe ich lustlos oder gar nicht zur Arbeit, so werden auch meine Kinder keinen Sinn in der Berufswelt sehen. Die Erwachsenen haben eine große Vorbildfunktion. Schulische Leistungen hängen also nicht nur von der Qualität des Unterrichts ab, sondern spiegeln oftmals ihr Einzugsgebiet wieder. Äußert sich ein Elternteil negativ über einen Lehrer, wird auch das Kind ähnlich argumentieren.

Die hohe Schulabbrecherquote führe ich zum Teil auf die Überforderung der Schüler zurück.

Wird ein durchschnittlich begabtes Kind am Gymnasium eingeschult, dann muss es sicherlich sehr viel Fleiß zeigen, wenn es die Schulzeit einigermaßen durchlaufen möchte. Frustrationen durch schlechte Schulleistungen hemmen erfahrungsgemäß den Leistungswillen. Also sind hier erneut die Eltern gefordert. Wenn sie ihr Kind schon überfordern, müssen sie dem Kind in diesen Fällen den Rücken stärken und es zu weiteren Anstrengungen ermutigen.  Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte man neu überlegen, ob man die richtige Schule für sein Kind gewählt hat.

Lasse ich mein Kind allein mit seinen Sorgen, wird es spätestens in der Pubertät eine Verweigerungshaltung einnehmen, deren Folge oftmals der Schulabbruch ist.

Man sollte den Eltern frühzeitig erklären, dass das Gymnasium als Ziel das Studium an einer Hochschule oder Universität sieht. Eine frühzeitige Berufsberatung sollte sich dann auch diesem Bereich widmen. Die Sekundarschule dagegen bereitet die Schüler auf die Berufswelt vor und ist bestrebt durch Praktika und Berufsberatung das Interesse auf diesen Bereich zu lenken. Spätentwickler können sich mit dem erweiterten Realschulabschluss auch noch die Qualifikation für das Gymnasium erwerben. Gymnasiasten, die den Anforderungen ihrer Schulart nicht genügen, oder aber doch nicht studieren möchten, sollten möglichst früh das Gymnasium verlassen, um an der Realschule noch ausreichend Berufsvorbereitung erfahren zu können. Ich halte es für besser, wenn wenige Schüler am Gymnasium lernen, dafür aber gute Leistungen erzielen.

Den Äußerungen von Herrn Dr. Mannke möchte ich zustimmen, weiterhin sind die Einwände von Herrn Kultusminister Dorgeloh auch nicht abwegig.

Allerdings möchte ich dem Ausspruch Dorgelohs zu „Die Chancengerechtigkeit bleibt nach wie vor eine Baustelle“, nicht entsprechen. Ich vermute, dass hier die Gemeinschaftsschule und Inklusion gemeint sind. Kein Lehrer kann in einer Klasse Förderschüler, Hauptschüler, Realschüler und Gymnasialkinder gerecht fördern. Die leistungsschwächsten und die leistungsstärksten Schüler werden die „Chancengerechtigkeit“ in dieser Schulart gleichermaßen vermissen.

 

 

09.07.2013      Claudia Diepenbrock

Landesvorsitzende Sekundarschullehrerverband S.-A. e.V

11. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Inklusion zum „Billigtarif“? · Kategorien: Allgemein

Bildung: Inklusion zum „Billigtarif“?

 

Der Sekundarschullehrerverband (SLV) erwartet von der Landesregierung Sachsen-Anhalt mehr Unterstützung bei der Umsetzung der im neuen Schulgesetz beschriebenen Inklusion. „Der Sekundarschullehrerverband ist weder gegen Gemeinschaftsschulen noch gegen Inklusion. Für das gemeinsame Lernen von Schülern mit Lern- oder Sprachbehinderung an Regelschulen brauchen wir ausreichend und qualifiziertes Personal und Geld für die Ausstattung der Schulen“, betonte Claudia Diepenbrock, Vorsitzende des SLV.

Im November 2012 hat der Landtag Sachsen-Anhalt ein neues Schulgesetz beschlossen und damit den Weg frei gemacht für Gemeinschaftsschulen und inklusive Bildung in Sachsen-Anhalt. Schwerpunkt des neuen Schulgesetzes ist die Einführung der Gemeinschaftsschule auf freiwilliger Basis sowie die Beseitigung von Benachteiligungen der Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen in allen Lernprozessen (Inklusion). Die neue Schulform enthält die Möglichkeit des längeren gemeinsamen Lernens und bietet alle Bildungsabschlüsse bis zum Abitur an.

Erstmals haben auch Forderungen aus der UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen Eingang in das Schulgesetz gefunden. „Dies ist ein klares Signal, Benachteiligungen von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen zu beseitigen und dazu beizutragen, dass ihnen eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglicht wird“, so Kultusminister Stephan Dogerloh. Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention fordert ein „inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen“. Menschen mit Behinderungen sind Teil des allgemeinen Bildungssystems und haben grundsätzlich uneingeschränkten Zugang zu einem inklusiven, hochwertigen und unentgeltlichen Unterricht an allen Schulen.

Masterplan

„Gemeinsames Lernen ist ein erstrebenswertes Ziel, stellt aber auch höchste Anforderungen an die sächlichen und vor allem an die personellen Ressourcen“, sagte SLV Landesvorsitzende Diepenbrock. In einem Thesenpapier hat die dbb Lehrergewerkschaft notwendige Rahmenbedingungen für das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Förderbedarf formuliert: Eine moderne, barrierefreie Ausstattung der Sekundarschulen, genügend Fachpersonal, das heißt speziell ausgebildete Lehrkräfte für Lern-, Sprach-, Verhaltens- und Sinnesbehinderungen, Schulsozialarbeiter, Schulpsychologen und pädagogische Mitarbeiter, Anpassung der Fort- und Weiterbildungsangebote an die Anforderungen der inklusiven Schule und die Unterstützung der Lehrkräfte während des gesamten Umgestaltungsprozesses durch ein professionelles Team von Fachbetreuern, Fachmoderatoren und Schulentwicklungsberatern.

Angesichts des dramatischen Mangels an Sekundarschullehrern drohe mit den Gemeinschaftsschulen und der Inklusion der Leistungsdurchschnitt an den Schulen generell zu sinken, warnte Claudia Diepenbrock. „Man kann nicht als Einzellehrer in einer Klasse Förder-, Haupt- und Realschüler sowie Gymnasiasten mit und ohne Förderbedarf gleichermaßen fördern. Dabei bleiben natürlich die Schwachen zurück.“ Inklusion zum Billigtarif, so wie in Sachsen-Anhalt geplant, schade der Idee und den Menschen. Wenn Inklusion in den vor uns liegenden Jahren eine ernst zu nehmende schulpolitische Chance haben soll, müsse mehr Personal an den Schulen bereitstehen.

„Inklusion darf auch nicht bedeuten, dass man Förderschullehrerinnen und -lehrer aus den Förderschulen herausnimmt und diese Schulform personell ausdünnt“, sagte Helmut Pastrik, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung Sachsen-Anhalt (VBE). Bei einem sukzessiven Abbau der Klassen an sonderpädagogischen Einrichtungen müssten die frei werdenden Ressourcen uneingeschränkt in die sonderpädagogische Versorgung der anderen Schularten umgewidmet werden. Förderschulen würden auch weiterhin benötigt, wenn man das Wahlrecht der Eltern ernst nimmt. „Ein inklusives Bildungssystem benötigt nicht weniger, sondern mehr Sonderpädagogen“, machte Pastrik deutlich.

Der VBE habe sich mit dem Thema Inklusion ausführlich befasst. Die VBE Bundesversammlung habe Ende November 2012 ein Positionspapier zur Umsetzung der UN-Konvention, Artikel 24 (Inklusion) beschlossen. Darin heißt es, dass Bildungsgerechtigkeit und Inklusion, Demografie und Eigenständigkeit von Schulen sowohl die großen Zukunftsthemen als auch die Herausforderungen der Gegenwart seien. Die erfolgreiche Gestaltung dieses Prozesses setze ein modernes Lern- und Leistungsverständnis voraus, das sich an der individuellen und intensiven Förderung jedes einzelnen Kindes und Jugendlichen orientiert. Das müsse Folgen haben für Inhalte und Organisation der Lehrerbildung in allen Phasen. Weitere Voraussetzungen seien entsprechende Bereitstellung finanzieller und personeller Ressourcen, um optimale Lern- und Förderbedingungen zu schaffen.

Auf Landesebene sei der VBE in der Arbeitsgruppe „Gemeinsamer Unterricht“ beim Kultusministerium vertreten gewesen. Im Mai 2012 habe die Arbeitsgruppe ein Konzept vorgelegt und zur Diskussion gestellt.

„Fast ein Jahr haben wir nichts mehr von dem Konzept gehört. Inzwischen gibt es ein vom Kultusministerium überarbeitetes Konzept des Landes Sachsen-Anhalt zum Ausbau des gemeinsamen Unterrichts an allgemeinbildenden Schulen. Das Konzept ‚Gemeinsamer Unterricht als Baustein inklusiver Bildungsangebote‘ ist über die Köpfe der Mitglieder der Arbeitsgruppe hinweg beschlossen worden“, kritisierte Pastrik. Das sei ein schlechter Stil.

Die Einrichtung von Kompetenzzentren unterstützender Pädagogik (KuP’s), eine Forderung des VBE, die das Konzept der Arbeitsgruppe noch beinhaltete, sei im Konzept des Landes ohne Begründung einfach gestrichen worden. Kup’s seien wichtig zur Vernetzung und Begleitung der Schulen beim Ausbau des gemeinsamen Unterrichts. Sie sollten Übergänge und Professionalität der Förderung sichern und Aufgaben bündeln. Statt der KuP’s sollen nun die vorhandenen Förderzentren einen Teil der Aufgaben des angedachten Unterstützungs- und Beratungssystems übernehmen, andere Aufgaben werden dem LISA und dem Mobilen Sonderpädagogischen Diagnostischen Dienst (MSDD) übertragen. Anders als der VBE hat sich der SLV von Anfang an gegen Kup’s und für Förderzentren ausgesprochen. „Wir haben gut funktionierende Förderzentren. Es ist effektiver, vorhandene Strukturen mit zusätzlichen Kompetenzen auszustatten als eine neue Organisationsstruktur Kup aufzubauen“, meinte Diepenbrock.

Laut Landeskonzept zum gemeinsamen Unterricht ist die flexible Schuleingangsphase der Grundschule das Kernstück des systematisch begonnenen Weges in Sachsen-Anhalt. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe hatten vorgeschlagen, die bisherige präventive Grundversorgung aufzuheben und den Grundschulen je Klasse der Schuleingangshase (20 – 22 Schüler) fünf Lehrerwochenstunden (LWS) Sonderpädagogik zuzuweisen. Übriggeblieben ist, dass ab 2013/2014 neben den Managementstunden fünf LWS ergänzend zugewiesen werden, die zumindest einer sonderpädagogisch qualifizierten Lehrkraft übertragen wird.  Weiterhin fehlen konkrete Angaben zu den Berechnungen der präventiven Grundversorgung an den Grundschulen beziehungsweise den weiterführenden Schulen, wie sie von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe vorgeschlagen wurden.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe hatten in ihrem Konzept abschließend darauf hingewiesen, dass der Ausbau des gemeinsamen Unterrichts als wesentlicher Schritt zur Entwicklung inklusiver Bildungsangebote nicht allein mit Maßnahmen des Kultusministeriums umgesetzt werden kann. Der Ausbau des gemeinsamen Unterrichts bedarf der Mitwirkung anderer Ressorts. Auch wenn die vorgeschlagenen Maßnahmen stets zum Hintergrund hatten möglichst kostenneutral zu sein, wird es notwendig sein, Finanzmittel bereitzustellen, um die Umsetzung der Ideen der UN-Konvention zu ermöglichen. Gemeinsamer Unterricht geht nicht ohne sonderpädagogische Professionalität, nicht ohne entsprechende personelle Ressourcen und unterrichtliche Rahmenbedingungen. Gemeinsamer Unterricht/inklusive Bildung bedarf vielfältiger Qualifikationen verschiedener beteiligter Personengruppen. Ebenso ist die Gewährleistung von Barrierefreiheit in den Gebäuden und Anlagen ohne Investitionen schwer leistbar. Die aufgezeigten Vorschläge respektieren die gegenwärtigen Ressourcen und verstehen sich als Minimalplan. „Ist das Konzept der Landesregierung nun doch ein Sparkonzept und kein Zukunftskonzept, oder soll es nur der unterste Baustein vom Hochhaus „Inklusive Bildung“ sein? Ich warne davor, das Zukunftsprojekt ‚Inklusive Bildung‘ gegen die Wand fahren zu lassen“, sagte Pastrik. Dann wären alle Beteiligten zu Recht enttäuscht.

Kultusminister Dogerloh hat die Lehrkräfte zu mehr Engagement beim gemeinsamen Unterricht behinderter und nichtbehinderter Schüler aufgerufen. „Ich glaube, es gibt eine Illusion namens Homogenität. Der hängen manche Pädagogen noch nach“, sagte Dogerloh der Mitteldeutschen Zeitung. Er fordert die Lehrer auf, sich verstärkt an Weiterbildungen zu beteiligen. Es gebe nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht zur Fortbildung. „Das ist Schwachsinn und ein Schlag ins Gesicht der Lehrerschaft“, entgegnete der Vorsitzende des Philologenverbandes Sachsen-Anhalt, Jürgen Mannke, dieser Kritik. Jüngere Kollegen befänden sich „fast alle“ in Qualifizierungsmaßnahmen. Das Problem sei vielmehr, dass „wir sehr viele Lehrer haben, die deutlich über 50 Jahre alt sind und sich nicht mehr qualifizieren können und wollen“, so Mannke. Die Ankündigung von Kultusminister Dogerloh, Schulen, die besonders engagiert den Weg des gemeinsamen Unterrichts beschreiten zu belohnen – sie sollen dauerhaft einen Sonderpädagogen ins Team bekommen – stößt ebenso auf Unverständnis bei den dbb Lehrerverbänden. SLV-Chefin Diepenbrock nannte diese Äußerung „erschreckend“. Es sei nicht hinnehmbar, das Dogerloh Schulen mit einem Sonderpädagogen für gute Arbeit „belohnen“ wolle. Ein Sonderpädagoge je Schule sei vielmehr das Mindeste für erfolgreiche Inklusion. Den Lehrer fehle es nicht an Engagement sondern an Unterstützung.

Hintergrund:

In den vergangenen Jahren ist der Anteil des gemeinsamen Unterrichts an den Schulen des Landes kontinuierlich gestiegen. Waren es vor zehn Jahren noch 1,8 Prozent, nahm der Anteil über sieben Prozent im Schuljahr 2007/08 und 12,7 Prozent im Schuljahr 2009/10 auf jetzt 24,8 Prozent zu. Von den derzeit 14979 Schülerinnen und Schülern mit diagnostiziertem sonderpädagogischem Förderbedarf an öffentlichen allgemeinbildenden Schulen besuchen 3711 den gemeinsamen Unterricht.

Frau Dr. Gagelmann, dbb

11. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Positionspapier für die Tarifverhandlungen · Kategorien: Allgemein

Positionspapier

 Tarifverhandlungen 31. Januar 2013

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder beginnen am 31. Januar 2013 in Berlin.

Unser Dachverband dbb fordert „eine lineare Erhöhung der Tabellenentgelte um 6,5 Prozent inklusive einer sozialen Komponente sowie die Erhöhung der Ausbildungsentgelte um 100 Euro.

Weitere Forderungen sind die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des materiellen Gehalts des Tarifergebnisses auf den Beamtenbereich, die Übernahme aller Auszubildenden im Länderbereich sowie die Schaffung einer Grundtarifierung für Lehrkräfte.“

Bund- und Kommunalangestellte erhalten seit dem letzten Jahr bereits 6,3 % (verteilt auf zwei Jahre) mehr Gehalt. Der Sekundarschullehrerverband sieht es aus diesem Grund als durchaus angemessen und nicht überzogen an, wenn auch die Landesangestellten eine Gleichstellung fordern.

Finanzminister Bullerjahn droht: „Je teurer der Abschluss, umso schärfer der Personalabbau.“

Laut dbb ist der Abbau von insgesamt 1.149 Planstellen von Landesangestellten für 2013 ohnehin schon beschlossene Sache.

Wir sind der Meinung, wer Qualität fordert, der darf sich auch einer gerechten Bezahlung nicht sperren. Immer weniger Lehramtsanwärter trauen sich den Beruf des Sekundarschullehrers zu, weil dieser Schulform ein unverdientes Negativimage durch Mangel an Stärkung von Seiten der Landesregierung vorauseilt.

Dabei zeigen gerade die Sekundarschullehrer in Sachsen-Anhalt ein hohes Maß an Anstrengungsbereitschaft und Mobilität.

Bedauerlicherweise sieht der Kultusminister Dorgeloh es nicht so (Zitat aus MZ vom 22.01.13) „Die Leute mögen Wandel nicht. Lehrer hassen ihn.“

Wir hoffen, dass die Tarifverhandlungen zu unserer aller Zufriedenheit verlaufen.

 

Claudia Diepenbrock

Landesvorsitzende des SLV S.-A. e.V.

11. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Handwerkskammer trifft SLV · Kategorien: Allgemein

Pressemitteilung

 

Handwerkskammer trifft Sekundarschullehrerverband
am 10.01.2013 in Merseburger Geschäftsstelle

 

Herr Becherer  (Abteilungsleiter Berufliche Bildung Handwerkskammer Halle) gibt dem Vorstand des Sekundarschullehrerverbandes einen umfassenden Überblick  über Förder- und Berufsorientierungs-möglichkeiten durch die Handwerkskammer, u. a. stellt er die Möglichkeit des Berufseinstiegsbegleiters  und des Berufsorientierungsprogramms (BOP) vor.

Immer mehr Hauptschüler ergreifen Handwerksberufe und können durch Zusatzangebote der Handwerkskammer mögliche Schuldefizite erfolgreich ausgleichen.

Frau Diepenbrock (Landesvorsitzende des SLV) wirft die Frage auf, ob der Fächerkanon für die Hauptschule zu Gunsten der Kernfächer abgespeckt vorstellbar wäre. Alle Gesprächsteilnehmer waren sich darüber einig, dass  man die Lehrpläne noch genauer durchleuchten sollte und es wäre auch von Vorteil, wenn das Fach Englisch nicht mehr zu den Kernfächern gezählt werden würde, denkbar wäre auch ein Wahlpflichtkurs Englisch für Hauptschüler.

Man kommt zu dem Ergebnis, dass die Sekundarschule durch ihren  praxisnahen Unterricht  die Schulform ist, die unsere Jugend sehr gut vorbereitet  und in kürzester Zeit  dem Berufsleben zuführt.

Der Sekundarschullehrerverband stellt daraufhin erneut die Forderung an die Landesregierung, keine Experimente auf Kosten der Schüler durchzuführen, sondern die erfolgreiche Schulform Sekundarschule in der Öffentlichkeit zu stärken, personell angemessen und sächlich modern auszustatten.

 

Claudia Diepenbrock

Landesvorsitzende Sekundarschullehrerverband S.-A.e. V.

11. Oktober 2013 · Kommentare deaktiviert für Thesenpapier zur Inklusion · Kategorien: Allgemein

Pressemitteilung

 

8 Thesen
zu den geplanten Veränderungen im Schulbereich in Sachsen-Anhalt

 

1.      Jedes Kind  hat Anspruch auf bestmögliche Förderung in der Schule, z.B. Kinder mit und ohne Förderbedarf, Kinder mit und ohne Behinderungen, Kinder mit und ohne Migrationshintergrund, Kinder mit unterschiedlich (gut) ausgebildeten Eltern (vgl. UN-Kinderrechtskonvention, Art. 29, 1a / UN-Behindertenrechtskonvention, Art. 24, 2c-e.
Das bedeutet: Ziel jeder Schulpolitik müssen gute Schulen für alle Kinder sein!

 

2.      In der Inklusiven Schule soll jedes Kind die bestmögliche Förderung bekommen und in einer angenehmen Schulatmosphäre ohne Ausgrenzung lernen können. Das setzt voraus, dass alle Schulen für jedes Kind zugänglich und die Lernmittel für alle Kinder benutzbar sind. Qualifiziertes Personal muss in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.
Das bedeutet: Inklusive Schulen müssen räumlich, sächlich und vor allem personell gut ausgestattet sein.

 

3.      Die bestmögliche Förderung von Kindern mit Förderbedarf bzw. Behinderungen erfordert fachspezifische förderpädagogische Qualifikationen und Professionalität (z.B. für Lern-, Sprach-, Verhaltens-, Sinnesbehinderungen) von allen Lehrkräften in allen Schulen.
Das bedeutet:
Es muss schnellstmöglich flächendeckende Fort-  und Weiterbildungs-Angebote geben! Alle Lehrkräfte müssen förderpädagogische Kompetenz aufbauen können und dabei berufsqualifizierende Abschlüsse erreichen können. Die Lehrer-Ausbildung muss konsequent an die Anforderungen der Inklusiven Schule angepasst werden!

4.      Die Umgestaltung des Lernens an bestehenden Schulen ist ein komplexer Prozess. Man muss davon ausgehen, dass dieser Prozess nicht konflikt- und komplikationslos abläuft und in einigen Fällen sogar scheitert.
Das bedeutet:
Während der Umgestaltung von Schulen und Lernen muss für alle Beteiligten externe Unterstützung abrufbar sein, z.B. in Form von individuellen oder gruppenbezogenen Evaluationen, Supervisionen, Coachings und Beratungen. Sollte der Transformationsprozess scheitern, muss die Umgestaltung umkehrbar sein, um nach alternativen Wegen zu suchen.

 

5.      Während der Transformation des Schulsystems muss gewährleistet sein, dass alle Kinder mindestens so gut wie bislang lernen können und gefördert werden. Der Modellversuch „Grundschulen mit Integrationsklassen“ hat gezeigt, dass sich viele Regelschul-Lehrkräfte derzeit nicht in der Lage sehen, Kinder mit besonderem Förderbedarf angemessen zu fördern.
Das bedeutet:
So lange nicht die Mehrzahl der Regelschulen grundlegend befähigt für die Inklusive Schule ist, sollten die bisherigen Schulformen (z.B. Spezialschulen für Kinder mit Lern- oder Sprachbehinderungen, Ausgleichsklassen), gekoppelt an das Wahlrecht der Eltern, bestehen bleiben.

6.      Die Transformation des Schulsystems erzeugt gegenwärtig Grauzonen, die seitens aller Akteure zugunsten – aber auch zu ungunsten – der Kinder ausgestaltet werden können. Solange die inklusive Bildung noch nicht im Schulgesetz verankert wurde, kommt Schulträgern und Schulverwaltungen eine besondere Verantwortung zu.
Das bedeutet:
Schulträger und Schulverwaltungen müssen Lehrkräfte und Schulleitungen bei der Ausgestaltung dieses schwierigen und herausfordernden Prozesses unterstützen. Sie sollten durch unbürokratische und pragmatische Entscheidungen dem individuellen Kindeswohl Sorge tragen. Sie sollten das Inklusions-Engagement von Schulen würdigen und unterstützen.

7.      Wissenschaftliche Untersuchungen und (kritische) Meinungsäußerungen sind wichtige Ressourcen eines erfolgreichen Transformationsprozesses.
Das bedeutet:
Die Umgestaltung der Schullandschaft braucht eine kontinuierlich Evaluation, damit man erfolgreiche und problematische Entwicklungen erkennen und ggf. Kurskorrekturen vornehmen kann.

8.      In einer Inklusiven Schule kann eine gute Förderung für Kinder mit sehr unterschiedlichen Lernausgangslagen und Fähigkeiten nur dann gelingen, wenn die Lehrkräfte, Kinder, Eltern, die Schuladministration und die Kommunen offen und bereit für das gemeinsame Lernen sind.
Das bedeutet:
Alle Betroffenen müssen die Möglichkeit haben, die Vorteile Inklusiver Schulen kennenzulernen und sich aktiv in die Umgestaltung der Schullandschaft einzubringen!

 

Inklusion ist eine wichtige gesellschaftliche Vision.

Wir sind bereit, an der Realisierung dieser Vision mitzuarbeiten.

Bitte unterschreiben Sie hier für diese Thesen.

Halle, 15.10.2012

InitiatorInnen und ErstunterzeichnerInnen:

–          Grundschulverband e.V., Landesgruppe Sachsen-Anhalt

–          Sekundarschullehrerverband Sachsen-Anhalt

–          Verband Sonderschulpädagogik, Landesverband Sachsen Anhalt e.V.

–          Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik e.V., Landesgruppe Sachsen-Anhalt

–          FR Sprachbehindertenpädagogik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg